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Schwere Zeiten für kleine Buchhandlungen

Unter Lesern und Buchkäufern hatten die kleinen Buchhandlungen bislang immer einen sehr guten Ruf. Im Gegensatz zu den großen Buchhandelsketten fühlte man sich dort besser beraten und aufgehoben.

Dies scheint sich nun zu ändern, zumindest wenn man die Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstituts INNOFACT betrachtet, für die 2.000 Verbraucher befragt wurden.

Während in den vergangenen Jahren lokal operierende Buchhandlungen noch einen klaren Qualitäts- und Imagevorsprung gegenüber den Handelsketten vorweisen konnten, hat sich beispielsweise Marktführer Thalia mit seinen rund 100 Buchhandlungen in Deutschland in der qualitativen Bewertung durch die regelmäßigen Buchkäufer immer weiter nach vorn geschoben. […] Die zunehmende Konzentration in Verbindung mit der positiven Wahrnehmung der Filialistenkonzepte durch die Kunden ist ein klares Indiz, dass die Vielfalt der Buchhandelslandschaft in Deutschland in der bisherigen Form nicht erhalten bleiben wird. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass auch der deutsche Buchhandel eine Entwicklung durchlaufen wird, die in anderen Einzelhandelsbranchen schon längst vollzogen wurde: Konzentration auf wenige große Anbieter mit entsprechend uniformem Erscheinungsbild und Angebot.

Den schlechtesten Ruf sowohl beim Preis-/Leistungsverhältnis genauso wie bei der Kompetenz der Mitarbeiter haben nach dieser Studie die Buchabteilungen von Karstadt und Kaufhof sowie der Club Bertelsmann.

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